Vorbereitungen für die Workshops

So langsam starten wir hier auch mit den Vorbereitungen für die Workshops. Dazu sind wir heute zu der Schule gefahren, an der wir die Workshops durchführen wollen. Der Rektor hat sich sehr gefreut und das tat schon mal gut zu sehen.

Wir durften uns dann mal ein bisschen im Lehrplan für Mathe und Physik umschauen und ich war sehr überrascht. Was da so alles steht, was die Schüler lernen und können sollen – bei einigem, besonders in Physik, wär ich begeistert, wenn das in Deutschland alle Abiturienten könnten 😉 Also wenn diese Lehrpläne hier wirklich mal umgesetzt werden, dann nehmt euch in Acht, dann kommt die nächste Bildungselite aus Liberia! Mein Lieblingsbeispiel natürlich: Quantenmechanik! Darauf freu ich ich ja jetzt schon – falls wir in den 3 Wochen hier je dazu kommen werden.

Dann gabs noch eine Vorbesprechung mit den Lehrern. Wir haben uns entschieden 3 Wochen an dieser Schule zu sein und danach noch 1 Woche an einer weiter entfernten Schule einen Workshop durchzuführen. Dazu haben wir die Lehrer mal gefragt, was für Themen sie denn gerne durchsprechen wollen. Gerade bei Physik viel oft, dass sie kaum oder gar kein Experimentiermaterial haben und sich deshalb vieles schlecht vorstellen können. Ich denke da muss man noch was machen. Mal sehen, ob wir zumindest noch ein paar Sachen auftreiben können. Zumindest würden sie gerne auch über Relativistik sprechen – da bin ich ja mal gespannt! Ebenso auf unser Internet-Training mit einem Modem und wenn alles klappt einem Beamer. Dann haben wir gemeinsam mit den Lehrern noch ausgemacht wie viel Geld wir für Versorgung und Fahrkosten brauchen und gemeinsam Regeln aufgestellt, z.B. dass mehr als 5min Verspätung nicht erlaubt sind. Ganz am Schluss durften sie noch weitere Fragen stellen und einer wollte tatsächlich wissen, ob wir auch Gebet im Tagesplan haben. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir das gerne machen können, wenn alle Christen sind und danach sieht’s wohl aus. Allerdings weiß ich noch nicht, was genau sie jetzt darunter verstehen – wahrscheinlich eher so ein kurzes Gebet zum Anfang. Aber das scheint hier sowieso sehr gewöhnlich, dass man darum bittet in die Gebete des anderen eingeschlossen zu werden. Und fast alles Schulen oder auch viele Geschäfte tragen irgendwas mit ‚Christ‘, ‚God‘, ‚Catholic‘, ‚Baptist‘ oder ähnliches im Namen.

Jetzt werden wir mal noch ein bisschen planen, was wir tatsächlich in den Workshops machen wollen und dann fangen wir am Montag damit an.

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