Zurück in Deutschland!

Ich bin wieder gut in Deutschland angekommen – zumindest körperlich. Die ersten Eindrück sind schon interessant, denn manches ist hier ein bisschen anders und plötzlich ungewohnt:

Es ist kalt. Es ist nachts hell. Das Auto funktioniert einfach. Es gibt fast keine Motorräder. Oh, es gibt Straßenbeleuchtung. Alle halten sich an die Verkehrsregeln. Alles läuft geregelt ab. Es ist Nacht und trotzdem ist es in der Wohnung komplett hell. Keine Moskitos. Es gibt eine Mikrowelle um das Essen warm zu machen. Und einen Kühlschrank. Es gibt sogar nachts Licht im Bad. Einen Wasserhahn und fließendes Wasser. Und sogar ne Klospülung. Es gibt immer Strom für Laptops und Handys. Immer WLAN. Und sogar schnelles WLAN. Es gibt richtige Betten, sogar ohne Moskitonetz.

Das ließe sich sogar noch ein bisschen fortsetzen 😉

Der deutlichste Kontrast war allerdings der zwischen der Fahrt zum Flughafen in Monrovia und der Fahrt vom Hauptbahnhof Karlsruhe nach Hause:

Als wir morgens um 5 zum Flughafen in Monrovia gefahren sind, war es komplett dunkel, unser Taxi hatte nur einen funktionierenden Frontscheinwerfer und ist an der ersten Kreuzung gleich mal ausgegangen. Außerdem ist unser Fahrer auch bei Nebel und fast ohne Licht ziemlich schnell gefahren, sodass ich evtl. nie mehr aber sicher nicht an dem Tag geflogen wäre, falls irgendetwas unsere Spur blockiert hätte. Da man zusätzlich nachts auch nahezu keine Chance mehr hat rechtzeitig an den Flughafen zu kommen, wenn das Auto ausfallen sollte, waren das sehr lange 40min und ich hab fast die ganze Fahrt einfach gebetet. Gott sei Dank! Wir haben es geschafft.

Im Gegensatz dazu wurde ich dann am Hauptbahnhof in Karlsruhe von meiner Schwester abgeholt und es funktioniert einfach alles. Man muss sich keine Sorgen um das Auto machen. Die Straßen sind beleuchtet und die wenigen Autos abends halten sich auch alle an die Verkehrsregeln.

Das war schon ein sehr eindrücklicher Vergleich. Genauso eindrücklich aber etwas bildhafter ist der Vergleich zwischen Monrovia aus der Luft und London. Da es in Liberia noch kein funktionierendes Stromnetz gibt, sind die einzigen spärlichen Lichtquellen mit Generatoren betrieben. Dementsprechend sieht das aus der Luft betrachtet nahezu schwarz aus. Anders in London:

London

Damit verabschiede ich mich auch vorerst von der Berichterstattung meiner Liberia-Reise. Ich hoffe, dass es irgendwann mal wieder weitergeht, weil doch mal wieder hinkomme, um alle zu besuchen. Übermorgen steht erst einmal eine Reise in eine ganz andere Richtung an: Costa Rica ruft!

Macht’s gut und auf Wiedersehen!

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